Wälder

WÄLDER

 

 

Mit Wäldern verhält es sich für mich als Naturgläubiger ebenso wie mit den Quellen. Sie stellen wie diese per se heilige Orte dar. Diese Bedeutung kommt den Wäldern nicht erst heute zu, sondern schon unsere germanischen Ahnen verehrten die Wälder in höchstem Maße. Die Kultplätze der Ahnen lagen häufig an den tiefsten Stellen der Wälder, so daß man sagen kann: Je tiefer der Wald, desto heiliger ist er. Dieses Empfinden kann ich aus heutiger Sicht nicht nur nachvollziehen, sondern fühle genauso.

Die große Bedeutung von Wäldern erklärt sich schon dadurch, daß sie durch ihre Artenvielfalt in Fauna und Flora die wichtigste Nahrungsquelle unserer Ahnen waren. Wenn ich in unserer heutigen Zeit durch unberührte Wälder laufe und dort Kräuter, Beeren und Pilze sammle, erkenne ich diese Bedeutung der Wälder erneut. Nicht zu vergessen ist auch, daß vor 1000-3000 Jahren, als unsere germanischen Ahnen lebten, ihr Mittel- und Nordeuropäischer Lebensraum zu über 90% mit Wäldern bedeckt war.

Waldarten:

1. Auwald:

2. Bruchwald:

3. Kiefernwald:

4. Laubwald

5. Mischwald:

6. Nadelwald:

7. Naturwald:

8. Wirtschaftswald:

 

 

 

Wälder im Osnabrücker Land:

1. Armenholz:

 

 

 

2. Börsteler Wald:

 

 

 

3. Borgberg:

 

 

 

4. Bramheide: Die Bramheide ist ein Wald, der nordöstlich der Stadt Osnabrück liegt und das schöne Nettetal in Richtung Osten abgrenzt. Es handelt sich um einen Mischwald, wo Laub- und Nadelbäume in ungefähr gleichen Anteilen vorkommen. Im Nordteil der Bramheide liegt die berühmte Wittekindsburg, unterhalb dieser entspringen mehrere kleine, namenlose Quellen, deren Wasser unweit Knollmeyers Mühle in die Nette mündet. Die Flora der Bramheide zeichnet sich auf den ersten Blick durch ein reichhaltiges Vorkommen von Goldnessel und Waldmeister aus. Nach dem Hörner Bruch ist die Bramheide im Osnabrück Land der bisher waldmeisterreichste Wald, den ich kenne. Gundermann, Lungenkraut und Waldveilchen habe ich ebenfalls in relativ großer Menge angetroffen. Bei der Fauna zeichnet sich die Bramheide durch ein überdurschnittliches Vorkommen des Kammmolchs aus, der hier geschützt lebt. Leider wird all dies durch den geplanten Ausbau der Autobahn A33 gefährdet. Keine der möglichen Trassen führt direkt durch die Bramheide, aber doch so nah östlich an dieser vorbei, das starke Beeinträchtigungen durch Lärm und Schmutz absehbar sind.

Ein Tümpel in der Bramheide, der dem Kammmolch und anderen Arten als Lebensraum dient.

 

 

 

 

5. Carolinger Holz:

 

 

 

6. Dütewald I:

 

 

 

7. Freeden: Der Name Freeden bezieht sich sowohl auf das ausgedehnte Waldgebiet östlich von Bad Iburg, als auch auf die in ihm befindlichen Berge namens Kleiner Freeden und Großer Freeden. Der Freeden ist das wohl größte zusammenhängende Waldgebiet im Osnabrücker Land und seine gesamte Fläche ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Teile des Freedens haben seit 1972 den Status des Naturwalds und gehören somit in der Bundesrepublik zu den ersten Wäldern, denen dieser Status zuteil wurde.

Im Freeden wechseln sich Laub- und Nadelbäume in einem augenscheinlich recht ausgeglichenen Verhältnis ab und auch echter Mischwald kommt häufig vor. Geradzu massenhaft trifft man im Freeden auf den Lerchensporn, weitere, für den Freeden typische Pflanzen sind Aronstab, Bärlauch, Buschwindröschen, Einblütiges Perlgras, Frühlings Platterbse, Goldnessel, Waldbingelkraut, Waldmeister und Waldveilchen.

 

 

 

8. Gartlage: Dieser kleine Wald ragt als einer der sogenannten grünen Finger von Osten her kommend weit in das Osnabrücker Stadtgebiet hinein und dient vorwiegend als Naherholungsgebiet. Der Westteil der Gartlage wirkt daher auch mehr wie ein Wald eines Parks, als wie ein Naturwald. Im Ostteil der Gartlage, jenseits der Hauptstraße, wirkt der Wald natürlicher und die Artenvielfalt in Flora und Fauna wird etwas größer. Für ein paar schöne Anblicke sorgt der, die Gartlage durchquerende Sandbach.

 

 

 

9. Gehn: Der Gehn liegt ein paar Kilometer nordwestlich von Bramsche und stellt somit schon den Grenzbereich meiner Heimat im engeren Sinne dar. Hatte ich ein vorwiegend aus Fichtenmonokulturen bestehtendes, großes Waldgebiet erwartet, so fand ich stattdessen einen Wald vor, der viel gebirgiger ist als gedacht und neben einigen Fichtenmonokulturen auch größere Eichen- und Buchenflächen vorweist. Im Herbst scheint der Gehn außerdem ein recht lohnendes Revier für Pilzsammler zu sein, da ich bereits Anfang August derer recht viele vorfand, darunter vor allem Perlpilze.

Sehr schön sind auch die zahlreichen, tief eingeschnittenen Täler, durch die im Gehn entspringende Bäche fließen und zum Teil in kleinen Teichen und Seen münden. Von gesteigertem Interesse ist der Gehn für Asatruar wegen der zahlreichen Hügelgräber an seinem Nordrand und auch wegen seiner neuerlichen Verwendung als mögliche Grabstätte. Seit ein paar Jahren ist in der Mitte des Gehn ein sogenannter Friedwald zu finden. Anstatt einer herkömmlichen Beerdigung auf einem kommunalen oder städtischen Friedhof kann man die Asche Verstorbener hier in den Wald streuen lassen und an der Stelle eine kleine Gedenktafel anbringen lassen. Dies ist nicht nur eine kostengünstigere Alternative, sondern für jeden naturverbundenen Menschen auch eine schönere Vorstellung, als so ein normaler Massenfriedhof im Stadtgebiet.

Sollte ich meiner Heimat, dem Osnabrücker Land, mein Leben lang treu bleiben, ist es daher recht wahrscheinlich, das ich meine letzte Ruhestätte dereinst auf dem Friedwald im Gehn finden werde. Da sich mir der Gehn gleich beim ersten Besuch als überraschend vielseitiger Wald mit einigen unerwartet schönen Stellen präsentierte und hier auch einige Hügelgräber der Ahnen zu finden sind, ist dies eine dem Thema entsprechend angenehme Vorstellung für mich.

 

 

 

10. Großer Tannenkamp:

 

 

 

11. Habichtswald: Der Habichtswald ist eines der größeren Waldgebiete im Osnabrücker Land und liegt grob gesehen zwischen den Orten Lotte und Tecklenburg. Es wird diesem Wald nachgesagt, daß dort im Frühjahr größere Mengen Bärlauch zu finden sind. Da ich dem Habichtswald bisher aber nur zwei sehr kurze Besuche abstatten konnte, habe ich davon noch nichts gefunden; die Vorraussetzungen für das Vorkommen von Bärlauch bietet der Habichtswald aber auf jeden Fall.

 

 

 

12. Hagenberg:

 

 

 

13. Hakenhofholz: Das Hakenhofholz liegt zwischen dem Rubbenbruchsee und dem Osnabrücker Stadtteil Hellern. Neben dem Heger Holz ist es derjenige Wald, den ich durch meinen Weg zur Arbeit fast täglich besuche und in dem ich inzwischen jeden Weg und fast jeden Stein kenne. Es ist ein bewirtschafteter Forst, wo hin- und wieder mal ein Planquadrat gefällt und wieder aufgeforstet wird.

Leider hat dieser Wald Mitte Januar 2007 sehr stark durch den Orkan Kyrill gelitten und wirkt derzeit wie ein Flickenteppich aus großen Lichtungen und intakten Waldflächen. Langfristig gesehen wird dies dem Hakenhofholz aber sehr zugute kommen, da keine Fichtenmonokulturen auf den zerstörten Flächen gepflanzt werden, sondern Laub- und Mischwälder, die eine größere Artenvielfalt in Flora und Fauna zulassen. Schon in 10 Jahren wird es hier wieder sehr hübsch sein, mit vielem jungen Wald. In 20 bis 30 Jahren wird das Hakenhofholz sicher einer der schönsten Wälder im Raum Osnabrück sein. Zeichnete sich dieser Wald schon bisher durch seinen Reichtum an Waldbeeren aus, so breiten sich diese schon jetzt, 6 Monate nach dem Orkan, als Pionierpflanzen auf den Lichtungen noch stärker aus und bilden für Sammler eine fast unbegrenzte Menge an Beeren. Zu meiner Überraschung fand ich im Frühjahr 2007 im Hakenhofholz ein Bärlauchvorkommen auf einer Fläche von wenigen Quadratmetern.

 

 

 

 

14. Haler Feld:

 

 

 

15. Harderburger Wald: Hiermit ist das Waldgebiet im und am NSG Harderburg gemeint. Selbst in genaueren Karten im Maßstab 1:25000 habe ich bisher keine Namensbezeichnung für dieses Waldgebiet gefunden und leite den Namen Harderburger Wald daher vom gleichnamigen NSG und der dort befindlichen, ehemaligen Harderburg ab.

 

 

 

16. Hasberger Wald: Dieser Wald liegt nordwestlich des Ortes Hasbergen in Richtung Lotte und trägt in keiner Landkarte eine Namensbezeichnung, deswegen nenne ich ihn hier einfach mal Hasberger Wald. Dieser Wald ist nicht nur namenslos, sondern offensichtlich ebenso unbekannt. Durch das gesamte Waldgebiet führt nicht ein Weg und Forstwirtschaft wird dort offensichtlich auch nicht betrieben. So entdeckte ich hier Anfang September 2006 bei einem kurzen Besuch einen wahren Urwald, der so aussieht, wie sich der überwiegende Teil unserer germanischen Heimat vor 2000 Jahren unseren Ahnen dargeboten haben muß.

Wenn man den Hasberger Wald von der Hauptstraße aus betritt, die ihn nach Süden hin abgrenzt, so muß man erst einen großen Graben durchschreiten und gelangt dahinter in einen 20 Meter breiten Streifen, der noch ein wenig durchforstet ist und -ordentlich- wirkt. Danach ist ein Wall zu überwinden, hinter dem das eigentliche Waldgebiet beginnt, daß einen sehr feuchten und moorigen Charkter zeigt. Eine kleine, aber unberührt wirkende Wildnis liegt hier vor einem und der Weg durchs Unterholz lässt sich nur schwer über umgestürzte Bäume, Gestrüpp, hohes Gras und moorige Kuhlen bahnen.

 

 

 

17. Heger Holz: Das Heger Holz ist ein 74 Hektar großer Wald, der zwischen dem westlichen Stadtrand von Osnabrück und dem Rubbenbruchsee liegt. Es ist der am nähesten an meinem Wohnort gelegene Wald und mein täglicher Weg zur Arbeit führt hier hindurch. Aus diesem Grund kann ich das Heger Holz meinen Heimatwald nennen, ebenso das Hakenhofholz.

Das Heger Holz ist ein Gebiet, in dem sich Laub- und Nadelwälder in kleinen Einheiten stetig abwechseln, ebenso gibt es echten Mischwald. Insgesamt zeichnet sich dieser kleine Wald durch seine Vielfalt aus, sowohl in optischer Hinsicht, als auch im Vorkommen von Pflanzen. Vor allem sind im Heger Holz recht viele Flächen mit Waldmeister zu finden. Neben dem Waldmeister gibt es dort viele Brombeeren, einige Himbeeren, Schachtelhalm, Brennesseln, Vogelbeeren, Birken, Huflattich, Efeu, Pilze und andere nützliche Pflanzen. Das Heger Holz dient mir neben dem Hakenhofholz und einem anderen Waldgebiet als Hauptbezugsquelle der Pflanzen, die ich als Nahrung und als Heilkräuter verarbeite.

Auch dieser Wald hat unter dem Orkan im Januar 2007 sehr stark gelitten und mehrere Hektar an mit Fichten bewachsener Fläche verloren. Ebenso wie beim Hakenhofholz äußerst sich das schon jetzt in stärkerem Vorkommen von Waldbeeren und wird dem Wald langfristig gut tun.

 

 

18. Holzheide:

 

 

 

19. Hörner Bruch: Dieser Wald liegt im Südwesten Osnabrücks zwischen den Stadteilen Hellern und Sutthausen. Die Bezeichnung Bruch im Namen deutet auf den ehemals moorigen, heute noch sehr feuchten Untergrund des Waldes hin. Durch seine Lage zwischen der Autobahn A30 auf der Nordseite und zweier Bahnlinien an der West- und Südseite führen nicht viele Wege in diesen Wald und so befindet er sich in einer sehr abgeschlossenen Lage. Auch wenn der Lärm der Autobahn A30 im Hörner Bruch allgegenwärtig ist, so kann man die Lage an der Autobahn auch positiv bewerten. Im Gegensatz zu den oben beschriebenen Wäldern Heger- und Natruper Holz, macht das Hörner Bruch einen weitaus natürlicheren Eindruck. Hier hat man nicht so sehr das Gefühl, sich in einem städtischen Naherholungsgebiet aufzuhalten, sondern in einem Naturwald.

In keinem anderen Wald des Osnabrücker Landes fand ich solch riesige und ausgedehnte Vorkommen an Waldmeister wie im Hörner Bruch. Dies ist sicher durch den feuchten und lehmigen Boden und durch das überwiegende Vorkommen an Laubbäumen zu erklären. Ich kann also in Zukunft die begrenzten Vorkommen im Heger Holz schonen und ausgiebig im Hörner Bruch sammeln. Neben der großen Menge an Waldmeister ist als Besonderheit noch der im Hörner Bruch ansäßige Osnabrücker Waldkindergarten zu nennen.

 

 

 

20. Hüggel: Der Hüggel ist ein Berg aus der Gebirgskette des Teutoburger Waldes und liegt etwa 10 Kilometer südwestlich von Osnabrück. Überregionale Berühmtheit hat er bei Geologen erlangt, denen er einige Besonderheiten bietet. Der Hüggel ist fast vollständig mit einem Wald bedeckt, der keinen eigenständigen Namen trägt und hier deshalb unter dem Namen des Berges geführt wird. Auf dem Hüggel finden wir große und flächendeckende Nadelbaumbestände. Nur dort, wo sich die vor einigen Jahrzehnten aufgegebenen Steinbrüche befinden, stehen Laubbäume. Im Januar 2007 hat der Orkan Kyrill an der Nordseite des Hüggels gleich mehrere Hektar Nadelwald niedergemäht und es ist zu hoffen, das man dort nicht wieder ausschließlich Fichten anpflanzt, sondern Mischwald. Im Herbst 2006 hat sich mir der Wald auf dem Hüggel als ausgezeichnetes Revier zum Pilze sammeln präsentiert. Vor allem Maronen und Perlpilze kamen häufig vor.

 

 

21. Iburger Wald: Dieser Name bezieht sich auf das ausgedehnte Waldgebiet zwischen Georgsmarienhütte im Norden, Bad Iburg im Süden und den Ort Hagen a.T.W. im Westen. Nach Osten hin schließt sich der Freeden an. Im Iburger Wald liegen die zwei höchsten Berge der Region Osnabrück, der Dörenberg (331 Meter) und der Grafensundern (314 Meter). Dieses Waldgebiet enthält an den Nord- und Südhängen der genannten Berge zahlreiche Quellen und als Besonderheit eine verfallene Burg aus vorchristlicher Zeit, die Bardenburg. Im Iburger Wald dominieren Nadelwälder und machen das Gebiet damit zu einem ausgezeichneten Revier für Pilzsammler. Da die forstwirtschaftliche Nutzung an vielen Stellen des Iburger Waldes eingeschränkt oder ganz eingestellt wurde, macht sich hier zum Teil Naturwaldcharakter breit. Die für das Osnabrücker Land ungewöhnlich großen Höhenunterschiede verstärken die landschaftlichen Eindrücke noch zusätzlich. Folgendes Bild zeigt eine Kuhweide mitten im Iburger Wald und hinterlässt fast einen alpinen Charakter.

 

 

 

22. Im Steerte:

 

 

 

23. Kleiner Berg: Abgetrennt von der Gebirgskette des Teutoburger Waldes liegt etwas südlich von ihr dieser Berg zwischen den Orten Bad Rothenfelde und Bad Laer. Der Wald, der den Kleinen Berg komplett bedeckt trägt keinen eigenen Namen und wird hier unter dem Namen des Berges geführt. Die gesunde Luft und Umgebung, die der Wald den eben genannten Orten beschert, haben maßgeblich zu deren Entwicklung als Kurorte beigetragen. Auf dem Kleinen Berg findet man fast ausschließlich Laubbäume, vor allem Buchen. Daher ist es nicht verwunderlich, hier große Bärlauchbestände zu finden.

 

 

24. Krebsburger Wald:

 

 

 

25. Leyer Holz: Das Leyer Holz liegt zwischen dem westlichen Osnabrücker Stadtrand und dem noch weiter westlich gelegenen Vorort Atter. Sein Name rührt vom Gut Leye her, das als alter Herrschaftssitz mitten in diesem Wald liegt. Es dominieren Nadelbäume und lassen diesen Wald zu einem interessanten Gebiet für Pilzsammler werden. Eine Besonderheit liegt im südlichen Teil des Leyer Holz. Dort treffen sechs Waldwege sternförmig aufeinander und in der Mitte dieses Platzes steht ein ca. 3 Meter hoher Obelisk auf einem Steinsockel. Da dieser Obelisk weder eine erkennbare Inschrift, noch ein Schild mit einer Beschreibung enthält, ist sind sein Ursprung und seine Bedeutung bisher rätselhaft. Auch meine Frau, die im nahegelegenen Ort Atter aufwuchs hat nie etwas über die Bedeutung dieses Denkmals erfahren können.

 

 

 

26. Looser Berg:

 

 

 

27. Maiburg: Das 181 ha große Naturschutzgebiet Maiburg bildet den Ausschnitt eines großflächigen Waldgebietes. Auf teilweise bewegtem Relief, dessen beeindruckendste Elemente die Tangen genannten Kerbtäler sind, sollen die teilweise noch vorkommenden naturfernen Waldbestände in den kommenden Jahrzehnten komplett in bodensauren Buchenwald umgebaut werden, einer Waldart, die im Unterschied zu ihrem Gegenstück auf Kalk in Westniedersachsen relativ selten ist

 

 

28. Meller Berge:

 

 

29. Mordsiek: Dieser Wald erstreckt sich vom Gipfel des Harderbergs bis hinunter zum Autobahnkreuz Osnabrück-Süd, ist also nicht sehr groß. Nadel- und Laubwald kommen hier recht durchmischt vor. Nach dem Hörner Bruch habe ich hier die bisher umfassensten Bestände an Waldmeister in der Osnabrücker umgebung gefunden. Laub- und Nadelbäume kommen im Mordsiek recht durchmischt vor und der Wald wirkt leicht verwildernd, aber noch längst nicht in so einem Maße, daß man von einem Naturwald sprechen könnte. Bislang unbekannt ist mir die Bedeutung des etwas eigentümlich und morbid klingenden Namens dieses Waldes. Im Mordsiek liegt das Franziskus-Hospital, wo unser Sohn Alwin zur Welt gekommen ist.

 

 

30. Natruper Holz: Das Natruper Holz ist ein kleiner Wald, der bis ins westliche Osnabrücker Stadtgebiet hineinreicht und nach Süden hin in das Heger Holz übergeht. Im Natruper Holz wachsen bisher fast ausschließlich Nadelbäume, dies hat leider zur Folge, daß neben den Nadelbäumen sonst nicht viele Pflanzenarten zu finden sind. Auch das schachbrettartig angelegte Wegenetz, sowie Spiel-, Grill- und Bolzplatz im Wald lassen seinen Charakter als städtisches Naherholungsgebiet deutlich werden.

Im Sommer 2006 wurde eine Fläche Nadelbäume am Rand des Natruper Holzes gefällt, um dort Laubbäume anzupflanzen. Dies passt zu folgender guten Nachricht, die ich auf der Seite der Stadt Osnabrück im Internet fand: Das Natruper Holz steht auf einem ehemals moorigen und sauren Standort, der in der Vergangenheit zur besseren forstwirtschaftlichen Nutzung trockengelegt und mit Fichten aufgeforstet wurde. Heute erfolgt die Umwandlung zu einem artenreichen Laubmischwald. Durch das Vernässen der Flächen soll der ursprüngliche Charakter des Standortes wieder hergestellt werden.

Das Natruper Holz besteht teils aus Nadelbäumen, teils aus Laubbäumen und stockt überwiegend auf einer geringmäßigen Humusauflage. Darunter befinden sich Sande. Standortgerecht wären hier als Dauerbaumarten z.B. Eichen und Hainbuchen mit einem Unterwuchs aus Vogelbeere, sowie einer Strauch- und Krautschicht (feuchter Eichen-Hainbuchenwald). Diese Bestockung lässt auch eine Standortgerechte Wiedervernässung zu.

Hatte das Natruper Holz bisher zu Sammelzwecken keinerlei Bedeutung für mich, war ich positiv überrascht, im Sommer 2007 auf Lichtungen, die durch den Orkan im Winter geschaffen wurden, bereits reichhaltige Vorkommen an Himbeeren und Brombeeren zu finden.

 

 

 

31. Piesberger Wald:

 

 

 

32. Pyer Ding:

 

 

 

33. Riede:

 

 

 

34. Ruller Bruch:

 

 

 

35. Sandforter Berg: Der Sandforter Berg liegt südöstlich von Osnabrück zwischen den Stadtteilen Voxtrup und Lüstringen. Der Sandforter Berg ist fast komplett bewaldet, allerdings trägt auch dieser Wald keinen eigenständigen Namen. Als ich den Berg/Wald Anfang Januar 2008 das erste mal in Augenschein nahm, bemerkte ich sogleich, daß dort ausgesprochen viel Waldmeister wächst, vor allem am Westhang oberhalb des Gut Sandfort. Da der Boden sehr kalkhaltig ist und Buchen dominieren, könnte auf dem Sandforter Berg auch Bärlauch vorkommen, was sich allerdings erst bei einem Besuch im Frühjahr herausstellen wird. Sollte dort bislang kein Bärlauch wachsen, so sind dort jedenfalls ideale Bedingungen für diese Pflanze gegeben und es ist zu überlegen, dort Bärlauch stellenweise anzupflanzen. Neben Waldmeister im Buchenwald ist auf einer Schneise im Wald noch ein größerers Vorkommen des Krautes Mädesüß erwähnenswert, ebenso das sehr idyllische Tal des Sandforter Baches. In der nordöstlichen Ecke des Sandforter Berges liegt ein recht großer, ehemaliger Kalksteinbruch, den ich mir bei einem späteren Besuch genauer ansehen werde.

 

 

 

36. Schager Sand: Der Schager Sand ist ein Waldgebiet, daß zwischen Hollage und Schage auf sehr sandigem Boden liegt,daher auch der Name. Es herrscht dort fast ausschließlich Nadelbaumbewuchs vor und die forstwirtschaftliche Nutzung scheint, falls überhaupt noch vorhanden, nur sehr gering zu sein. So macht dieser Wald einen sehr naturbelassenen und fast urwäldlichen Eindruck. Viele Wege sind mit umgestürzen Bäumen versehen, die offensichtlich gar nicht entfernt werden sollen. Im Unterholz wachsen sehr viele Ebereschen und auch Heidepflanzen kommen gehäuft vor. Obwohl die Ausgangsbedingungen dafür gegeben sein müssten, habe ich leider keine Sanddorn und Wachholderpflanzen gefunden. Im Schager Sand sind außerdem einige Hügelgräber aus der Bronzezeit zu finden. Dieser Wald gefällt mir ausgesprochen gut, da er einen ganz anderen Charakter hat, als die anderen Wälder im Umkreis von Osnabrück.

 

 

 

37. Schinkelberg:

 

 

 

38. Schinkeler Wald:

 

 

 

39. Schölerberg: Der Schölerberg begrenzt das Osnabrücker Stadtgebiet nach Süden hin und ist vor allem durch den auf ihm gelegenen Osnabrücker Zoo bekannt. Der Wald, der bis auf das Zoogelände den ganzen Berg bedeckt wird hier wieder unter dem Namen des Berges geführt, da er keinen eigenständigen Namen trägt. Der Schölerberg dient als Stadtwald und Naherholungsgebiet für Osnabrück; einen Naturwald wie den Freeden braucht man hier nicht zu erwarten. Neben 2 Aussichtspunkten auf die Stadt und dem Zoo findet man in diesem Wald kleinere Waldmeisterbestände und Holunderbüsche. Der Nordhang müsste bestens geeignet sein, um üppige Bärlauchbestände beheimaten zu können. Ob diese Pflanze dort vorkommt kann ich derzeit noch nicht sagen, da ich den Schölerberg im Spätsommer besucht habe. Dafür spricht jedenfalls, das der Schölerberg auf einem Kalkrücken liegt. Er verfügt über eine sehr reiche Artenzusammensetzung mit Buchen, Eichen, Kirschen, Ahornen, Robinien und Eschen. Auch sind hier typische Frühjahrsblüher wie Buschwindröschen, Frühlingsscharbockskraut, gefleckter Aronstab und Perlgras zu finden.

 

 

 

40. Wiehengebirge:

 

 

 

41. Wildrückzugsgebiet:

 

 

 

42. Wulfter Holz:

 

 

 

 

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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 17.07.2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Armenholz:

 

 

 

2. Baumgarten:

 

 

 

3. Beutling:

 

 

 

4. Bohmter Heide:

 

 

 

5. Borgberg:

 

 

 

6. Börsteler Wald: Dieser 570 Hektar große Wald liegt am Nordrand des Osnabrücker Landes.

 

 

 

7. Bramheide: Die Bramheide ist ein Wald, der nordöstlich der Stadt Osnabrück liegt und das schöne Nettetal in Richtung Osten abgrenzt. Es handelt sich um einen Mischwald, wo Laub- und Nadelbäume in ungefähr gleichen Anteilen vorkommen. Im Nordteil der Bramheide liegt die berühmte Wittekindsburg, unterhalb dieser entspringen mehrere kleine, namenlose Quellen, deren Wasser unweit Knollmeyers Mühle in die Nette mündet. Die Flora der Bramheide zeichnet sich auf den ersten Blick durch ein reichhaltiges Vorkommen von Goldnessel und Waldmeister aus. Nach dem Hörner Bruch ist die Bramheide im Osnabrück Land der bisher waldmeisterreichste Wald, den ich kenne. Gundermann, Lungenkraut und Waldveilchen habe ich ebenfalls in relativ großer Menge angetroffen. Bei der Fauna zeichnet sich die Bramheide durch ein überdurschnittliches Vorkommen des Kammmolchs aus, der hier geschützt lebt. Leider wird all dies durch den geplanten Ausbau der Autobahn A33 gefährdet. Keine der möglichen Trassen führt direkt durch die Bramheide, aber doch so nah östlich an dieser vorbei, das starke Beeinträchtigungen durch Lärm und Schmutz absehbar sind.

Ein Tümpel in der Bramheide, der dem Kammmolch und anderen Arten als Lebensraum dient.

 

 

 

8. Breite Heide:

 

 

 

9. Carolinger Holz:

 

 

 

10. Dodesheide:

 

 

 

11. Dütewald:

 

 

 

12. Egge: Das Waldgebiet Egge liegt am östlichen Rand des Osnabrücker Landes, ca. 10 Kilometer südöstlich des Städtchens Bad Essen und bildet den Nordrand des Eggetals. Die Egge ist ein Gebiet, in dem sich Laub- und Nadelwälder in lebhafter Reihenfolge abwechseln und durchmischen. Als Besonderheit dieses Waldgebietes sei auf die dort zahlreich vorkommenden Quellen hingewiesen. Ist die Anzahl der Quellen auch sehr hoch, so gibt es unter ihnen kaum eine, aus der mehr als ein kleines Rinnsaal entspringt. Die größten Quellen der Egge sind die sogenannten Fliegerquellen. Folgendes Foto wurde vom Wiehenturm aus aufgenommen und zeigt den Blick über die Egge in Richtung Nordwest.

 

 

 

13. Eistruper Berg:

 

 

 

14. Ellerschlag:

 

 

 

15. Essener Bruch:

 

 

 

16. Finkensundern:

 

 

 

17. Freeden: Der Name Freeden bezieht sich sowohl auf das ausgedehnte Waldgebiet östlich von Bad Iburg, als auch auf die in ihm befindlichen Berge namens Kleiner Freeden und Großer Freeden. Der Freeden ist das wohl größte zusammenhängende Waldgebiet im Osnabrücker Land und seine gesamte Fläche ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Teile des Freedens haben seit 1972 den Status des Naturwalds und gehören somit in der Bundesrepublik zu den ersten Wäldern, denen dieser Status zuteil wurde.

Im Freeden wechseln sich Laub- und Nadelbäume in einem augenscheinlich recht ausgeglichenen Verhältnis ab und auch echter Mischwald kommt häufig vor. Geradzu massenhaft trifft man im Freeden auf den Lerchensporn, weitere, für den Freeden typische Pflanzen sind Aronstab, Bärlauch, Buschwindröschen, Einblütiges Perlgras, Frühlings Platterbse, Goldnessel, Waldbingelkraut, Waldmeister und Waldveilchen.

 

 

 

18. Gartlage: Dieser kleine Wald ragt als einer der sogenannten grünen Finger von Osten her kommend weit in das Osnabrücker Stadtgebiet hinein und dient vorwiegend als Naherholungsgebiet. Der Westteil der Gartlage wirkt daher auch mehr wie ein Wald eines Parks, als wie ein Naturwald. Im Ostteil der Gartlage, jenseits der Hauptstraße, wirkt der Wald natürlicher und die Artenvielfalt in Flora und Fauna wird etwas größer. Für ein paar schöne Anblicke sorgt der, die Gartlage durchquerende Sandbach.

 

 

 

19. Gattberg:

 

 

 

20. Gehn: Der Gehn liegt ein paar Kilometer nordwestlich von Bramsche und stellt somit schon den Grenzbereich meiner Heimat im engeren Sinne dar. Hatte ich ein vorwiegend aus Fichtenmonokulturen bestehtendes, großes Waldgebiet erwartet, so fand ich stattdessen einen Wald vor, der viel gebirgiger ist als gedacht und neben einigen Fichtenmonokulturen auch größere Eichen- und Buchenflächen vorweist. Im Herbst scheint der Gehn außerdem ein recht lohnendes Revier für Pilzsammler zu sein, da ich bereits Anfang August derer recht viele vorfand, darunter vor allem Perlpilze.

Sehr schön sind auch die zahlreichen, tief eingeschnittenen Täler, durch die im Gehn entspringende Bäche fließen und zum Teil in kleinen Teichen und Seen münden. Von gesteigertem Interesse ist der Gehn für Asatruar wegen der zahlreichen Hügelgräber an seinem Nordrand und auch wegen seiner neuerlichen Verwendung als mögliche Grabstätte. Seit ein paar Jahren ist in der Mitte des Gehn ein sogenannter Friedwald zu finden. Anstatt einer herkömmlichen Beerdigung auf einem kommunalen oder städtischen Friedhof kann man die Asche Verstorbener hier in den Wald streuen lassen und an der Stelle eine kleine Gedenktafel anbringen lassen. Dies ist nicht nur eine kostengünstigere Alternative, sondern für jeden naturverbundenen Menschen auch eine schönere Vorstellung, als so ein normaler Massenfriedhof im Stadtgebiet.

Sollte ich meiner Heimat, dem Osnabrücker Land, mein Leben lang treu bleiben, ist es daher recht wahrscheinlich, das ich meine letzte Ruhestätte dereinst auf dem Friedwald im Gehn finden werde. Da sich mir der Gehn gleich beim ersten Besuch als überraschend vielseitiger Wald mit einigen unerwartet schönen Stellen präsentierte und hier auch einige Hügelgräber der Ahnen zu finden sind, ist dies eine dem Thema entsprechend angenehme Vorstellung für mich.

 

 

 

21. Großer Tannenkamp:

 

 

 

22. Habichtswald: Der Habichtswald ist eines der größeren Waldgebiete im Osnabrücker Land und liegt grob gesehen zwischen den Orten Lotte und Tecklenburg. Es wird diesem Wald nachgesagt, daß dort im Frühjahr größere Mengen Bärlauch zu finden sind. Da ich dem Habichtswald bisher aber nur zwei sehr kurze Besuche abstatten konnte, habe ich davon noch nichts gefunden; die Vorraussetzungen für das Vorkommen von Bärlauch bietet der Habichtswald aber auf jeden Fall.

 

 

 

23. Hagenberg:

 

 

 

24. Hakenhofholz: Das Hakenhofholz liegt zwischen dem Rubbenbruchsee und dem Osnabrücker Stadtteil Hellern. Neben dem Heger Holz ist es derjenige Wald, den ich durch meinen Weg zur Arbeit fast täglich besuche und in dem ich inzwischen jeden Weg und fast jeden Stein kenne. Es ist ein bewirtschafteter Forst, wo hin- und wieder mal ein Planquadrat gefällt und wieder aufgeforstet wird.

Leider hat dieser Wald Mitte Januar 2007 sehr stark durch den Orkan Kyrill gelitten und wirkt derzeit wie ein Flickenteppich aus großen Lichtungen und intakten Waldflächen. Langfristig gesehen wird dies dem Hakenhofholz aber sehr zugute kommen, da keine Fichtenmonokulturen auf den zerstörten Flächen gepflanzt werden, sondern Laub- und Mischwälder, die eine größere Artenvielfalt in Flora und Fauna zulassen. Schon in 10 Jahren wird es hier wieder sehr hübsch sein, mit vielem jungen Wald. In 20 bis 30 Jahren wird das Hakenhofholz sicher einer der schönsten Wälder im Raum Osnabrück sein. Zeichnete sich dieser Wald schon bisher durch seinen Reichtum an Waldbeeren aus, so breiten sich diese schon jetzt, 6 Monate nach dem Orkan, als Pionierpflanzen auf den Lichtungen noch stärker aus und bilden für Sammler eine fast unbegrenzte Menge an Beeren. Zu meiner Überraschung fand ich im Frühjahr 2007 im Hakenhofholz ein Bärlauchvorkommen auf einer Fläche von wenigen Quadratmetern.

 

 

 

25. Haler Feld:

 

 

 

26. Halterdaren:

 

 

 

27. Harderberg:

 

 

 

28. Harderburger Wald: Hiermit ist das Waldgebiet im und am NSG Harderburg gemeint. Selbst in genaueren Karten im Maßstab 1:25000 habe ich bisher keine Namensbezeichnung für dieses Waldgebiet gefunden und leite den Namen Harderburger Wald daher vom gleichnamigen NSG und der dort befindlichen, ehemaligen Harderburg ab.

 

 

 

29. Hasberger Wald: Dieser Wald liegt nordwestlich des Ortes Hasbergen in Richtung Lotte und trägt in keiner Landkarte eine Namensbezeichnung, deswegen nenne ich ihn hier einfach mal Hasberger Wald. Dieser Wald ist nicht nur namenslos, sondern offensichtlich ebenso unbekannt. Durch das gesamte Waldgebiet führt nicht ein Weg und Forstwirtschaft wird dort offensichtlich auch nicht betrieben. So entdeckte ich hier Anfang September 2006 bei einem kurzen Besuch einen wahren Urwald, der so aussieht, wie sich der überwiegende Teil unserer germanischen Heimat vor 2000 Jahren unseren Ahnen dargeboten haben muß.

Wenn man den Hasberger Wald von der Hauptstraße aus betritt, die ihn nach Süden hin abgrenzt, so muß man erst einen großen Graben durchschreiten und gelangt dahinter in einen 20 Meter breiten Streifen, der noch ein wenig durchforstet ist und -ordentlich- wirkt. Danach ist ein Wall zu überwinden, hinter dem das eigentliche Waldgebiet beginnt, daß einen sehr feuchten und moorigen Charkter zeigt. Eine kleine, aber unberührt wirkende Wildnis liegt hier vor einem und der Weg durchs Unterholz lässt sich nur schwer über umgestürzte Bäume, Gestrüpp, hohes Gras und moorige Kuhlen bahnen.

 

 

 

30. Heger Holz: Das Heger Holz ist ein 74 Hektar großer Wald, der zwischen dem westlichen Stadtrand von Osnabrück und dem Rubbenbruchsee liegt. Es ist der am nähesten an meinem Wohnort gelegene Wald und mein täglicher Weg zur Arbeit führt hier hindurch. Aus diesem Grund kann ich das Heger Holz meinen Heimatwald nennen, ebenso das Hakenhofholz.

Das Heger Holz ist ein Gebiet, in dem sich Laub- und Nadelwälder in kleinen Einheiten stetig abwechseln, ebenso gibt es echten Mischwald. Insgesamt zeichnet sich dieser kleine Wald durch seine Vielfalt aus, sowohl in optischer Hinsicht, als auch im Vorkommen von Pflanzen. Vor allem sind im Heger Holz recht viele Flächen mit Waldmeister zu finden. Neben dem Waldmeister gibt es dort viele Brombeeren, einige Himbeeren, Schachtelhalm, Brennesseln, Vogelbeeren, Birken, Huflattich, Efeu, Pilze und andere nützliche Pflanzen. Das Heger Holz dient mir neben dem Hakenhofholz und einem anderen Waldgebiet als Hauptbezugsquelle der Pflanzen, die ich als Nahrung und als Heilkräuter verarbeite.

Auch dieser Wald hat unter dem Orkan im Januar 2007 sehr stark gelitten und mehrere Hektar an mit Fichten bewachsener Fläche verloren. Ebenso wie beim Hakenhofholz äußerst sich das schon jetzt in stärkerem Vorkommen von Waldbeeren und wird dem Wald langfristig gut tun.

 

 

 

31. Heidberg:

 

 

 

32. Hohler Berg:

 

 

 

33. Hohn: Dieser Wald grenzt das nordöstliche Osnabrücker Stadtgebiet, also den Stadtteil Haste, zum umgebenden Land ab. Es ist der Wald, der sich über den gesamten Haster Berg erstreckt. Hier findet man vorwiegend Nadelwald, der noch deutlich einer forstwirschaftlichen Nutzung unterliegt. Bei aller liebe zu Naturwäldern ist dies aber nicht unbedingt negativ zu bewerten, denn auch und gerade für naturgläubige Menschen ist Holz ein wichtiger Stoff zum Bauen, Heizen, etc. Der Nadelwaldcharakter des Ruller Hohns fördert darüber hinaus auch das Vorkommen vieler Pilzarten, die in Laubwäldern entweder gar nicht, oder in wesentlich geringerer Zahl vorkommen.

 

 

 

34. Hollager Berg:

 

 

 

35. Holter Berg:

 

 

 

36. Holzheide:

 

 

 

37. Höneberg:

 

 

 

38. Hörner Bruch: Der Hörner Bruch genannte Wald liegt im Südwesten Osnabrücks zwischen den Stadteilen Hellern und Sutthausen. Die Bezeichnung Bruch im Namen deutet auf den ehemals moorigen, heute noch sehr feuchten Untergrund des Waldes hin. Durch seine Lage zwischen der Autobahn A30 auf der Nordseite und zweier Bahnlinien an der West- und Südseite führen nicht viele Wege in diesen Wald und so befindet er sich in einer sehr abgeschlossenen Lage. Auch wenn der Lärm der Autobahn A30 im Hörner Bruch allgegenwärtig ist, so kann man die Lage an der Autobahn auch positiv bewerten. Im Gegensatz zu den oben beschriebenen Wäldern Heger- und Natruper Holz, macht das Hörner Bruch einen weitaus natürlicheren Eindruck. Hier hat man nicht so sehr das Gefühl, sich in einem städtischen Naherholungsgebiet aufzuhalten, sondern in einem Naturwald.

In keinem anderen Wald des Osnabrücker Landes fand ich solch riesige und ausgedehnte Vorkommen an Waldmeister wie im Hörner Bruch. Dies ist sicher durch den feuchten und lehmigen Boden und durch das überwiegende Vorkommen an Laubbäumen zu erklären. Ich kann also in Zukunft die begrenzten Vorkommen im Heger Holz schonen und ausgiebig im Hörner Bruch sammeln. Neben der großen Menge an Waldmeister ist als Besonderheit noch der im Hörner Bruch ansäßige Osnabrücker Waldkindergarten zu nennen.

 

 

 

39. Hüggel: Der Hüggel ist ein Berg aus der Gebirgskette des Teutoburger Waldes und liegt etwa 10 Kilometer südwestlich von Osnabrück. Überregionale Berühmtheit hat er bei Geologen erlangt, denen er einige Besonderheiten bietet. Der Hüggel ist fast vollständig mit einem Wald bedeckt, der keinen eigenständigen Namen trägt und hier deshalb unter dem Namen des Berges geführt wird. Auf dem Hüggel finden wir große und flächendeckende Nadelbaumbestände. Nur dort, wo sich die vor einigen Jahrzehnten aufgegebenen Steinbrüche befinden, stehen Laubbäume. Im Januar 2007 hat der Orkan Kyrill an der Nordseite des Hüggels gleich mehrere Hektar Nadelwald niedergemäht und es ist zu hoffen, das man dort nicht wieder ausschließlich Fichten anpflanzt, sondern Mischwald. Im Herbst 2006 hat sich mir der Wald auf dem Hüggel als ausgezeichnetes Revier zum Pilze sammeln präsentiert. Vor allem Maronen und Perlpilze kamen häufig vor.

 

 

 

40. Iburger Wald: Dieser Name bezieht sich auf das ausgedehnte Waldgebiet zwischen Georgsmarienhütte im Norden, Bad Iburg im Süden und den Ort Hagen a.T.W. im Westen. Nach Osten hin schließt sich der Freeden an. Im Iburger Wald liegen die zwei höchsten Berge der Region Osnabrück, der Dörenberg (331 Meter) und der Grafensundern (314 Meter). Dieses Waldgebiet enthält an den Nord- und Südhängen der genannten Berge zahlreiche Quellen und als Besonderheit eine verfallene Burg aus vorchristlicher Zeit, die Bardenburg. Im Iburger Wald dominieren Nadelwälder und machen das Gebiet damit zu einem ausgezeichneten Revier für Pilzsammler. Da die forstwirtschaftliche Nutzung an vielen Stellen des Iburger Waldes eingeschränkt oder ganz eingestellt wurde, macht sich hier zum Teil Naturwaldcharakter breit. Die für das Osnabrücker Land ungewöhnlich großen Höhenunterschiede verstärken die landschaftlichen Eindrücke noch zusätzlich. Folgendes Bild zeigt eine Kuhweide mitten im Iburger Wald und hinterlässt fast einen alpinen Charakter.

 

 

 

41. Im Steerte:

 

 

 

42. Kallholz:

 

 

 

43. Kleiner Berg: Abgetrennt von der Gebirgskette des Teutoburger Waldes liegt etwas südlich von ihr dieser Berg zwischen den Orten Bad Rothenfelde und Bad Laer. Der Wald, der den Kleinen Berg komplett bedeckt trägt keinen eigenen Namen und wird hier unter dem Namen des Berges geführt. Die gesunde Luft und Umgebung, die der Wald den eben genannten Orten beschert, haben maßgeblich zu deren Entwicklung als Kurorte beigetragen. Auf dem Kleinen Berg findet man fast ausschließlich Laubbäume, vor allem Buchen. Daher ist es nicht verwunderlich, hier große Bärlauchbestände zu finden.

 

 

 

44. Krebsburger Wald:

 

 

 

45. Kronsundern:

 

 

 

46. Ledenburger Sundern:

 

 

 

47. Leyer Holz: Das Leyer Holz liegt zwischen dem westlichen Osnabrücker Stadtrand und dem noch weiter westlich gelegenen Vorort Atter. Sein Name rührt vom Gut Leye her, das als alter Herrschaftssitz mitten in diesem Wald liegt. Es dominieren Nadelbäume und lassen diesen Wald zu einem interessanten Gebiet für Pilzsammler werden. Eine Besonderheit liegt im südlichen Teil des Leyer Holz. Dort treffen sechs Waldwege sternförmig aufeinander und in der Mitte dieses Platzes steht ein ca. 3 Meter hoher Obelisk auf einem Steinsockel. Da dieser Obelisk weder eine erkennbare Inschrift, noch ein Schild mit einer Beschreibung enthält, ist sind sein Ursprung und seine Bedeutung bisher rätselhaft. Auch meine Frau, die im nahegelegenen Ort Atter aufwuchs hat nie etwas über die Bedeutung dieses Denkmals erfahren können.

 

 

 

48. Looser Berg:

 

 

 

49. Maiburg: Das 181 ha große Naturschutzgebiet Maiburg bildet den Ausschnitt eines großflächigen Waldgebietes. Auf teilweise bewegtem Relief, dessen beeindruckendste Elemente die Tangen genannten Kerbtäler sind, sollen die teilweise noch vorkommenden naturfernen Waldbestände in den kommenden Jahrzehnten komplett in bodensauren Buchenwald umgebaut werden, einer Waldart, die im Unterschied zu ihrem Gegenstück auf Kalk in Westniedersachsen relativ selten ist

 

 

 

50. Meller Berge:

 

 

 

51. Mordsiek: Dieser Wald erstreckt sich vom Gipfel des Harderbergs bis hinunter zum Autobahnkreuz Osnabrück-Süd, ist also nicht sehr groß. Nadel- und Laubwald kommen hier recht durchmischt vor. Nach dem Hörner Bruch habe ich hier die bisher umfassensten Bestände an Waldmeister in der Osnabrücker umgebung gefunden. Laub- und Nadelbäume kommen im Mordsiek recht durchmischt vor und der Wald wirkt leicht verwildernd, aber noch längst nicht in so einem Maße, daß man von einem Naturwald sprechen könnte. Bislang unbekannt ist mir die Bedeutung des etwas eigentümlich und morbid klingenden Namens dieses Waldes. Im Mordsiek liegt das Franziskus-Hospital, wo unser Sohn Alwin zur Welt gekommen ist.

 

 

 

52. Natruper Holz: Das Natruper Holz ist ein kleiner Wald, der bis ins westliche Osnabrücker Stadtgebiet hineinreicht und nach Süden hin in das Heger Holz übergeht. Im Natruper Holz wachsen bisher fast ausschließlich Nadelbäume, dies hat leider zur Folge, daß neben den Nadelbäumen sonst nicht viele Pflanzenarten zu finden sind. Auch das schachbrettartig angelegte Wegenetz, sowie Spiel-, Grill- und Bolzplatz im Wald lassen seinen Charakter als städtisches Naherholungsgebiet deutlich werden.

Im Sommer 2006 wurde eine Fläche Nadelbäume am Rand des Natruper Holzes gefällt, um dort Laubbäume anzupflanzen. Dies passt zu folgender guten Nachricht, die ich auf der Seite der Stadt Osnabrück im Internet fand: Das Natruper Holz steht auf einem ehemals moorigen und sauren Standort, der in der Vergangenheit zur besseren forstwirtschaftlichen Nutzung trockengelegt und mit Fichten aufgeforstet wurde. Heute erfolgt die Umwandlung zu einem artenreichen Laubmischwald. Durch das Vernässen der Flächen soll der ursprüngliche Charakter des Standortes wieder hergestellt werden.

Das Natruper Holz besteht teils aus Nadelbäumen, teils aus Laubbäumen und stockt überwiegend auf einer geringmäßigen Humusauflage. Darunter befinden sich Sande. Standortgerecht wären hier als Dauerbaumarten z.B. Eichen und Hainbuchen mit einem Unterwuchs aus Vogelbeere, sowie einer Strauch- und Krautschicht (feuchter Eichen-Hainbuchenwald). Diese Bestockung lässt auch eine Standortgerechte Wiedervernässung zu.

Hatte das Natruper Holz bisher zu Sammelzwecken keinerlei Bedeutung für mich, war ich positiv überrascht, im Sommer 2007 auf Lichtungen, die durch den Orkan im Winter geschaffen wurden, bereits reichhaltige Vorkommen an Himbeeren und Brombeeren zu finden.

 

 

 

53. Niederheide:

 

 

 

54. Opferwald: In einem naturbelassenen und weitgehend unbekannten Wald bei Osnabrück habe ich meinen persönlichen, heiligen Wald gefunden. In diesem Wald liegen mehrere kleine Teiche und er wird von mir häufig zur Erholung aufgesucht. Selbst nach über 100 Besuchen an diesem Ort, bin ich dort nur 3-4 mal einem anderen Menschen begegnet und das in nur wenigen Kilometern Entfernung zur Stadt Osnabrück. Was will man als naturgläubiger Mensch mehr? Häufig trifft man dort allerdings auf Rehe, Hasen, Fasane, Eichhörnchen, Kaninchen, Rebhühner, Fischreiher, Störche, Spechte, Eulen, Frösche, Kröten, Libellen, Schmetterlinge, Hornissen, Zecken, Bienen, Bremsen und gelegentlich auch auf ein Wildschwein. Hier findet man in Flora und Fauna wirklich alles, was in unserer Heimat heimisch zu sein hat. Dieser Wald wird offensichtlich seit Jahrzehnten nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt und hat daher inzwischen einen wunderbaren Urwaldcharakter entwickelt.

Neben der Erholung nutze ich diesen Wald, mehr als alle anderen in der Umgebung, für meine persönliche Versorgung mit Kräutern, Beeren, Pilzen und anderen nützlichen Dingen aus der Natur. Das reicht zwar bei weitem nicht, um davon zu leben, aber zumindest ergänze ich meine Ernährung damit. In Zukunft werde ich dort mit einem Zelt auch mal die eine oder andere Nacht in der unberührten Natur verbringen. Um den einzigartigen Charakter des Ortes zu wahren, wird der genaue Standort und richtige Name des Waldes hier nicht angegeben.

 

 

 

55. Osning: Der Name Osning bezog sich bis ins 17. Jahrhundert auf den gesamten Teutoburger Wald, mit seinem Verlauf von Rheine bis ins sich anschließende Eggegebirge. Heute bezeichnet der Name Osning den Abschnitt des Teutoburger Waldes, der sich von Wellendorf bis Borgholzhausen erstreckt. Dieser Teil des Teutoburger Waldes ist reich an Quellen und Naturdenkmälern und mit sehr dichten, fast ununterbrochenen Wäldern bedeckt. Ín meiner Heimat, dem Osnabrücker Land, sind dies, zusammen mit dem Freeden, die tiefsten Wälder. Darüber hinaus ist es auch der Ort, von dem ich einen Teil meines Trinkwassers beziehe und wo ich meine heiligen Feste feiere und Rituale abhalte. Letzteres ergibt sich nicht nur durch die dafür sehr geeigneten Plätze im Osning, sondern auch durch die Tatsache, daß diese Wälder bereits für unsere germanischen Ahnen mit zu den heiligsten überhaupt zählten. Dazu trug sicher auch die Tatsache bei, daß der Osning das Grenzgebiet von sechs germanischen Völkern war.

 

 

 

 

56. Piesberger Wald:

 

 

 

 

57. Pyer Ding:

 

 

 

 

58. Riede:

 

 

 

59. Riemsloher Wald:

 

 

 

60. Ruller Bruch:

 

 

 

61. Sandforter Berg: Der Sandforter Berg liegt südöstlich von Osnabrück zwischen den Stadtteilen Voxtrup und Lüstringen. Der Sandforter Berg ist fast komplett bewaldet, allerdings trägt auch dieser Wald keinen eigenständigen Namen. Als ich den Berg/Wald Anfang Januar 2008 das erste mal in Augenschein nahm, bemerkte ich sogleich, daß dort ausgesprochen viel Waldmeister wächst, vor allem am Westhang oberhalb des Gut Sandfort. Da der Boden sehr kalkhaltig ist und Buchen dominieren, könnte auf dem Sandforter Berg auch Bärlauch vorkommen, was sich allerdings erst bei einem Besuch im Frühjahr herausstellen wird. Sollte dort bislang kein Bärlauch wachsen, so sind dort jedenfalls ideale Bedingungen für diese Pflanze gegeben und es ist zu überlegen, dort Bärlauch stellenweise anzupflanzen. Neben Waldmeister im Buchenwald ist auf einer Schneise im Wald noch ein größerers Vorkommen des Krautes Mädesüß erwähnenswert, ebenso das sehr idyllische Tal des Sandforter Baches. In der nordöstlichen Ecke des Sandforter Berges liegt ein recht großer, ehemaliger Kalksteinbruch, den ich mir bei einem späteren Besuch genauer ansehen werde.

 

 

 

62. Schager Sand: Der Schager Sand ist ein Waldgebiet, daß zwischen Hollage und Schage auf sehr sandigem Boden liegt,daher auch der Name. Es herrscht dort fast ausschließlich Nadelbaumbewuchs vor und die forstwirtschaftliche Nutzung scheint, falls überhaupt noch vorhanden, nur sehr gering zu sein. So macht dieser Wald einen sehr naturbelassenen und fast urwäldlichen Eindruck. Viele Wege sind mit umgestürzen Bäumen versehen, die offensichtlich gar nicht entfernt werden sollen. Im Unterholz wachsen sehr viele Ebereschen und auch Heidepflanzen kommen gehäuft vor. Obwohl die Ausgangsbedingungen dafür gegeben sein müssten, habe ich leider keine Sanddorn und Wachholderpflanzen gefunden. Im Schager Sand sind außerdem einige Hügelgräber aus der Bronzezeit zu finden. Dieser Wald gefällt mir ausgesprochen gut, da er einen ganz anderen Charakter hat, als die anderen Wälder im Umkreis von Osnabrück.

 

 

 

 

63. Schelentannen:

 

 

 

64. Schinkelberg:

 

 

 

65. Schinkeler Wald:

 

 

 

66. Schölerberg: Der Schölerberg begrenzt das Osnabrücker Stadtgebiet nach Süden hin und ist vor allem durch den auf ihm gelegenen Osnabrücker Zoo bekannt. Der Wald, der bis auf das Zoogelände den ganzen Berg bedeckt wird hier wieder unter dem Namen des Berges geführt, da er keinen eigenständigen Namen trägt. Der Schölerberg dient als Stadtwald und Naherholungsgebiet für Osnabrück; einen Naturwald wie den Freeden braucht man hier nicht zu erwarten. Neben 2 Aussichtspunkten auf die Stadt und dem Zoo findet man in diesem Wald kleinere Waldmeisterbestände und Holunderbüsche. Der Nordhang müsste bestens geeignet sein, um üppige Bärlauchbestände beheimaten zu können. Ob diese Pflanze dort vorkommt kann ich derzeit noch nicht sagen, da ich den Schölerberg im Spätsommer besucht habe. Dafür spricht jedenfalls, das der Schölerberg auf einem Kalkrücken liegt. Er verfügt über eine sehr reiche Artenzusammensetzung mit Buchen, Eichen, Kirschen, Ahornen, Robinien und Eschen. Auch sind hier typische Frühjahrsblüher wie Buschwindröschen, Frühlingsscharbockskraut, gefleckter Aronstab und Perlgras zu finden.

 

 

 

67. Silberberg:

 

 

 

68. Stockumer Berg:

 

 

 

69. Strügelheide:

 

 

 

70. Sundern:

 

 

 

71. Thornsundern:

 

 

 

72. Wacholderhain Haselünne: http://de.wikipedia.org/wiki/Haselünner_Wacholderhain

 

 

 

73. Wacholderhain Merzen: Bei diesem 4 Hektar großen Wacholderhain handelt es sich um einen im Frühjar 2006 neu angepflanzten Wald, nordwestlich des Ortes Merzen. Im Zusammenhang mit dem Asatruglauben ist es noch von besonderer Bedeutung das sowohl in diesem Wacholderhain, als auch in seinem näheren Umkreis ganze 110 Hügelgräber aus der Zeit der Megalithkultur liegen. Nähere Informationen zum Wacholderhain Merzen werden an dieser Stelle bald zu lesen sein.

 

 

 

74. Wasserwerkswald Düstrup:

 

 

 

75. Werser Holz:

 

 

 

76. Wiedebrocksheide:

 

 

 

77. Wiehengebirge:

 

 

 

78. Wildrückzugsgebiet:

 

 

 

79. Wulfter Holz: