Fotos-Frühling I

FOTOS-FRÜHLING 

 

 Auf dem Lienener Berg:

Kurz nach Sonnenaufgang bahnt sich rötliches Sonnenlicht seinen Weg durch den Nadelwald neben der Bärlauchwiese.

 

Das Licht des frühen Morgens fällt auf den mit Bärlauch bewachsenen Waldboden.

 

Eine kurz vor der Blüte stehende Bärlauchpflanze in ihrer ganzen Pracht.

 

Unter Buchen und feuchtem, humusreichen Boden fühlt sich Bärlauch am wohlsten.

 

Der Wald auf dem Lienener Berg zwischen Lengerich und Bad Iburg.

 

 

 

 

 

 

 

Ein besonders großes Exemplar eines Ameisenhaufens am Herrmannsweg auf dem Liener Berg.

 

 

 

Grüner See und Wasserfall: Am 26.04.2008 haben wir einen Familienausflug zum Grünen See im Wiehengebirge gemacht. Ziemlich genau ein Jahr zuvor war ich schon einmal kurz dort und hatte auch einige Fotos gemacht, die aufgrund einer Fehlbedienung meiner Kamera aber so gut wie unbrauchbar waren. In diesem Jahr hat es mit Fotos vom Grünen See und dem daneben liegenden Wasserfall besser geklappt und ich präsentiere diese Fotos als kurze Bilderserie.

Der Grüne See ist Deutschlands nördlichster Bergsee. Der hier abfließende Bach mündet nur 2 Kilometer weiter in den Oberlauf der Hunte.

 

Hier hat wohl jemand Spaß am Bauen eines Staudammes gehabt. Von Bibern im Osnabrücker Land hätte ich jedenfalls noch nichts gehört.

 

Wenige Meter hinten dem Bergrücken in der rechten Bildhälfte findet man den größten Wasserfall des Wiehengebirge

 

Der vom Wasserfall kommende Bach fließt nach etwa 50 Metern in den Grünen See.

 

Dieser Wasserfall ist zwar bei weitem nicht so imposant, wie diejenigen in den anderen Mittelgebirgen Deutschlands, aber dennoch ein reizvolles Stück Natur und eine kleine Attraktion im Osnabrücker Land.

 

Da der letzte Regen schon ein paar Tage her ist, floß nur eine mittlere Menge Wasser über den Wasserfall. Wie es hier wohl nach einer längeren Regenperiode aussieht?

 

Am Fuße des benachbarten Berges Nonnenstein entspringt dieser Bach, der den Wasserfall und den Grünen See speist.

 

Hier geht der Blick von der obersten Stufe des Wasserfalls hinunter auf seinen weiteren Verlauf bis in den Grünen See, der am oberen Bildrand gerade noch zu erkennen ist. Frau und Kind warten derweil am Fuße des Wasserfalls.

 

Über mehrere kleine Stufen stürzt das Wasser des Bachs in die Tiefe.

 

Umrahmt von dichtem Wald liegt der Grüne See im Wiehengebirge etwa in der Mitte zwischen den Orten Buer und Preußisch Oldendorf.

 

Ebenso wie der südlicher gelegene Blaue See im Teutoburger Wald, kommen beim Anblick des Grünen See Erinnerungen an den Blautopf in Süddeutschland auf.

 

Der Grüne See ist eine Karstquelle. Er entstandt als eine Höhle im kalkhaltigen Fels des Wiehengebirge einstürzte und sich der Trichter mit Wasser füllte.

 

Der kalkhaltige Fels und das kalkhaltige Wasser sind auch für die beeindruckende grünblaue Färbung des Sees verantwortlich.

 

 

 

Natur in der Stadt/Teil 1: Am 30.05.2007 habe ich erstmals Naturgebiete innerhalb der Stadt Osnabrück fotografiert. Dabei geht es weniger um vom Menschen gestaltete Parkanlagen, als um vergessene oder bewußt der Natur überlassene Flächen. Auch wenn diese innerhalb des Stadtgebietes oft nur einige hundert Quadratmeter bis wenige Hektar groß sind, so zeigen sie sich bei genauem Hinsehen doch als kleine Naturreiche.

 

Natruper Steinbruch 1:

Am Rande des kleinsten Steinbruches auf dem Osnabrücker Westerberg wachsen diese schönen Wiesen-Storchschnabel.

 

Die Blüte des Wiesen-Storchschnabels aus der Nähe betrachtet.

 

Gänseblümchen kommen fast überall vor und sind frisch eine Delikatesse in Salaten.

 

Auf dem Brachgelände neben dem kleinen Steinbruch des Westerbergs ist dieser schöne, große Brombeerbusch zu finden.

 

Brombeerblüten aus unmittelbarer Nähe betrachtet.

 

Eine Hummel sammelt Pollen von der Brombeerblüte. Neben Hummeln wimmelt es hier im Moment auch von Bienen und anderen Insekten.

 

Auch diese schöne Blüte einer Feldrose lädt die Insekten zum Pollensammeln und zum Bestäuben ein.

 

Im Sonnenschein kommt die ganze Farbpracht dieser Weinrosenblüte voll zur Geltung. Das zieht nicht nur Insekten, sondern auch Fotografen an  ;)

 

Ein Marienkäfer bei seinem Weg über ein Brombeerblatt.

 

Oberhalb des Brombeerbusches rankt dieser Wilde Hopfen einen Baum empor.

 

Wilder Hopfen kommt auf den Brachflächen, an Wegen und in den Gärten des Westerbergs recht häufig vor.

 

Nach den hier zu sehenden frischen Blättern und Trieben des Hopfens erscheinen Ende August die Hopfenzapfen, die vielerlei Verwendung in der Naturküche finden können.

 

Die Blätter des Frauenmantel sammeln das Morgentau und bewahren es selbst an warmen und trockenen Tagen bis zum Mittag auf.

 

Der Eingang zum Natruper Stollen, einem ehemaligen Bunker. Es existieren hier zwei im rechten Winkel abgesetzte Hauptgänge von 300m Länge und 2,50m Breite. Die Auskleidung erfolgte aus Bruchsteinen und 38 cm dickem Ziegelgewölbe. Fassungsvermögen: 1200 Personen.

 

Direkt neben dem Stolleneingang liegt dieser, im Juni 2007 von mir angelegte Ritualplatz.

 

 

Natruper Steinbruch 2:

Im größten der drei ehemaligen Steinbrüche des Westerbergs hat sich diese schöne Naturlandschaft breitgemacht.

 

Wie ein Gebirgsbach schlängelt sich dieses Bächlein durch den Steinbruch, bevor es als kleiner Wasserfall über eine 12 Meter hohe Klippe in die Tiefe stürzt.

 

An einem Teich im Steinbruch wachsen diese schönen Douglasien.

 

An der Abbruchkante des ehemaligen Steinbruchs ranken sich diese Gewächse empor.

 

Hier schweift der Blick über eine Blumenwiese durch den ehemaligen Steinbruch.

 

Gelbe Seerosen und Schilf bewachsen diesen kleinen Teich im alten Steinbruch.

 

An diesem Teich und seinen Pflanzen fühlen sich vor allem Libellen sehr wohl, die hier gehäuft anzutreffen sind.

 

Wer mag sich heute noch vorstellen, wie dieser Steinbruch mal mit Staub und Stein, sowie mit Baggern und anderen Maschinen darin ausgesehen haben mag?

 

Schau mir in die Facettenaugen, Kleines. Nach der blauen Libelle ist mir noch dieser Schnappschuß einer roten Libelle gelungen.

 

Neben Schilf, gelben Schwertlilien und Seerosen wächst hier fast alles, was zu einem Teich und Sumpf gehört.

 

Der vom Wasserfall kommende Bach kurz vor seiner Mündung in den eben gesehenen Teich.

 

 

 

 

Es ist nicht gestattet Inhalte und Fotos dieser Netzseite ohne die ausdrückliche Erlaubnis des Autors und Inhabers dieser Seite in irgendeiner Form zu verwenden oder zu kopieren. Zuwiderhandlungen haben rechtliche Schritte zur Folge!

 

 

 

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am:  24.07.2012