Alkoholisches

ALKOHOLISCHES

 

1. BÄRLAUCHSCHNAPS: Zur allgemeinen Stärkung des Körpers und seiner Abwehrkräfte kennt die Volksmedizin den Bärlauchschnaps, bzw. die Bärlauchtinktur. Etwa 100 Gramm frisch gesammelter Bärlauchblätter werden dafür zunächst gewaschen, trockengetupft und anschließend kleingeschnitten. Die geschnittenen Blätter werden sofort in ein verschließbares Gefäß mit 1 Liter hochprozentigen Alkohols gegeben. Das verschlossene Gefäß wird anschließend für mindestens 2 Wochen an einen warmen und sonnigen Platz gestellt. Ideal dafür ist in der Regel eine Fensterbank. Nach dieser Zeit wird die Flüssigkeit durch ein Tuch gegeben und so die zerkleinerten Blätter herausgefiltert. Den fertigen Bärlauchschnaps gibt man in eine dunkle Flasche, die verschlossen und kühl aufbewahrt wird. Um die gesundheitliche Wirkung dieser Tinktur zu nutzen, sind drei mal täglich etwa 10 Tropfen vor den Mahlzeiten einzunehmen.

Zutaten:

1 Liter Doppelkorn oder Wodka (37-38%)

100 Gramm Bärlauchblätter, geschnitten

 

 

 

2. BIRKENCHAMPAGNER: http://de.wikipedia.org/wiki/Birkenchampagner

 

 

 

3. FICHTENWEIN:

Vier Hände voll frischer Fichtennadelspitzen mit dem Wiegemesser fein zerkleinern, in einen Topf geben und mit 2 L Weißwein aufgießen. Die Mischung 5-10 Minuten aufkochen lassen und 4-5 EL Honig dazugeben.
Täglich 1 Glas des Weins soll die Nierentätigkeit anregen.

 

 

 

4. FLIEGENPILZSCHNAPS: Dieser angesetzte Schnaps ist zwar geschmacklich nicht gerade das Gelbe vom Ei, aber man wird ihn ohnehin eher wegen seiner Wirkung trinken. Genauere Informationen zur Wirkung und Verwendung sind auf der Unterseite -Zauberpflanzen- nachzulesen, hier nur das Rezept.

Die frischen Fliegenpilze mit dem Wodka übergießen und fest verschlossen an einem warmen, sonnigen Ort stehen lassen. Nach einer Woche ist der Schnaps fertig. Die Fliegenpilze verbleiben im Schnaps. Die Pilze vor dem Ansetzen nur dann mit Wasser abspülen, wenn sie stark verschmutzt sind, ansonsten besser vorsichtig abbürsten oder abreiben, damit die Wirkstoffe nicht beim Abwaschen mit dem Wasser fortgespült werden.

Zutaten:

1-2   frische Fliegenpilze
700 ml Wodka

 

 

 

5. GRUTBIER: Ein Glas mit Gagelblättern füllen und messen wieviel Wasser benötigt wird um die Blätter gerade zu bedecken.
Die Hälfte dieser Wassermenge zum Sieden bringen und mit Honig 6:1(6 Teile Wasser) mischen. Wenn die Flüssigkeit siedet, wird sie über die Gagelblätter gegossen, die dabei vorsichtig zusammengepresst und gestampft werden. Dann kommt die gleiche Wassermenge (ohne Honig) dazu. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wird soviel Bierhefe eingerührt, dass die Mischung bald kräftig schäumt. Die Gagelblätter entfernt man anschließend und läßt den Bieransatz eine Woche arbeiten. Entstehender Oberflächenschaum wird abgeschöpft und das Gebräu wird in ein Fässchen oder Steintopf gefüllt. Noch nicht in Flaschen denn es könnte noch weitergären, deshalb auch die Gefäße noch offenlassen, denn beim Umfüllen kann die Gärung noch einmal kurzfristig angekurbelt werden. Nach einmonatiger Lagerung kann das Bier getrunken werden. Besser soll es ab dem ersten Frostwochenende schmecken.

 

 

 

6. HOLUNDERBLÜTENLIKÖR:

Zutaten:

4 Liter                 Wasser

1 kg                     Zucker

4 Flaschen         Korn (je 700 ml / 32%)

50 ml                   Zitronensäure

40                         Holunderblütendolden

Zubereitung: Die Holunderblütendolden während einer Schönwetterperiode mittags pflücken, da das Aroma dann am stärksten ist. Die Dolden kurz ausschütteln, um eventuell anhaftende Insekten zu entfernen, nicht waschen. Die Holunderblütendolden, 4 Liter Wasser und die Zitronensäure 24 Stunden ansetzen, anschließend durchseihen. Mit dem Zucker und dem Korn vermischen. Ab und zu umrühren. Wenn der Zucker gelöst ist, den fertigen Holunderblütenlikör in Flaschen abfüllen. Der Likör ist sofort trinkfertig und bei kühler und dunkler Lagerung, sowie Verarbeitung mit sauberen und ausgekochten Gefäßen mindestens 1 Jahr haltbar.

 

 

 

7. HOLUNDERBLÜTENSEKT: In 3 Liter Wasser ca 10 Holunderblüten, 250g Honig (aufgelöst), 1/16l Kombuchaessig, 1 Zitrone geben. Ungefähr 3 bis 4 Tage in die Sonne stellen, nachts zum Heizkörper oder einwickeln. Dann in Flaschen abfüllen und im Keller ein paar Wochen stehend lagern.

 

 

 

8. HOPFENLIKÖR:

Zutaten:

150g        Hopfendolden oder -sprossen
1             Vanilleschote (längs aufgeschnitten und ausgekratzt)
1             Bio-Zitrone, dünn abgeschält
200g        Kandiszucker
1l            Doppelkorn

 

 

 

9. SCHLÜSSELBLUMENWEIN:

Zutaten:

4 l Wasser

1 kg Zucker oder Honig

5 Tassen getrocknete oder frische Schlüsselblumenblüten

1 Fläschchen Edelhefe (für süße Weißweine)

3 g Weinsteinsäure

1 Würfel Backhefe  

In heißen Wasser den Honig auflösen. Mit der heißen Flüssigkeit die Schlüsselblumen in einen Topf gießen, abdecken, einige Stunden ziehen lassen & abseihen. Edelhefe, Weinsteinsäure und Backhefe im Schlüsselblumensatz auflösen und alles in Glasballons geben, Korken mit Gäraufsatz drauf & an warmen Ort 4 - 6 Wochen gären lassen, abseihen und in dunkle Flaschen gefüllt noch 3 Monate im Keller nachgären lassen. 


 

 

 

10. VOGELBEERLIKÖR:

Zutaten:

750 g Vogelbeeren, gewaschen, verlesen, überfroren
500 g Zucker
1 Liter Wodka

 

Zubereitung:

Die Vogelbeeren oder Ebereschenbeeren ca. 2 Tage im Tiefkühlgerät überfrosten (wichtig!).

Dann alle Zutaten zusammen ansetzen, Gefäß gut verschlossen, kühl und dunkel 3 Monate ruhen lassen. Durch ein Tuch abseihen und ggf. mit einer Zuckerlösung "verdünnen" (500 g Zucker bei einem 1/2 l Wasser).

Am besten noch ein paar Wochen lagern.

 

 

 

11. WALDMEISTERSCHNAPS:

 

 

 

12. WALDMEISTERTRUNK:

3-4 getrocknete      Waldmeisterpflanzen

1 Liter                    Weißweinschorle

60 Gramm               Zucker

50 ml                       Doppelkorn  (38%)

Man gibt 1 Liter Weißweinschorle zusammen mit 50 ml Doppelkorn (38%) in ein Gefäß und löst darin 60 Gramm Zucker auf. Nun legt man die getrockneten Waldmeisterpflanzen für einen Tag in die Flüssigkeit. Am Besten schmeckt der fertige Waldmeistertrunk, nachdem man ihn im Kühlschrank kaltgestellt hat. In der Regel gebe ich noch eine kleine Waldmeisterpflanze in die Flasche mit dem fertigen Trunk. Dies sieht nicht nur hübsch aus, sondern verstärkt das Aroma zusätzlich und hält den Trunk auch in der Flasche lange frisch.

Den Doppelkorn kann man prinzipiell auch weglassen, er bewirkt aber, das sich die Wirkstoffe aus den Waldmeisterpflanzen schneller und besser lösen.

 

 

 

Es ist nicht gestattet Inhalte und Fotos dieser Netzseite ohne die ausdrückliche Erlaubnis des Autors und Inhabers dieser Seite in irgendeiner Form zu verwenden oder zu kopieren. Zuwiderhandlungen haben rechtliche Schritte zur Folge!

 

 

 

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 11.03.2010