Archiv II

ARCHIV II

 

Ernährung: Um einmal zu verdeutlichen, wie reichhaltig unser regionaler Speiseplan sein kann, habe ich eine Liste mit darauf befindlichen Lebensmitteln, Speisen und Getränken erstellt, die ich hier vorstellen möchte:

-Äpfel

-Bier

-Blutwurst

-Brot

-Butter

-Dill

-Eier

-Eierlikör

-Erbsen

-Erdbeeren

-Fisch

-Fleisch

-Grießbrei

-Gurken

-Haferflocken

-Handkäse

-Haxen

-Honig

-Honigkuchen

-Joghurt

-Johannisbeeren

-Kaiserschmarrn

-Kartoffeln

-Kassler

-Kirschen

-Mais

-Meth

-Mett

-Mettenden

-Milch

-Möhren

-Müsli

-Nudeln

-Obatzda

-Petersilie

-Pflaumen

-Pilze

-Porree

-Pudding

-Radieschen

-Rettich

-Rosenkohl

-Rote Beete

-Rotkohl

-Salat

-Sauerkraut

-Schinken

-Schmalz

-Schwarzwurzeln

-Sellerie

-Spargel

-Spätzle

-Spinat

-Stachelbeeren

-Stopsel

-Tomaten

-Waffeln

-Waldbeergrütze

-Weißkohl

-Weintrauben

-Zwiebeln

 

 

 

Kreationismus: Diesem Begriff begegnet man seit einigen Jahren immer häufiger, wobei er zumeist in Bezug zu radikalen und fundamentalistischen Christen auftritt. Der Begriff Kreationismus bedeutet, das seine Anhänger die Schöpfungsgeschichte in der Bibel (oder die Schöpfungsgeschichten anderer Religionen) absolut wörtlich nehmen.

Kreationisten gehen in der Tat davon aus, das Gott die Welt in sieben Tagen erschuf und Adam, den ersten Mann aus Ton und Eva, die erste Frau aus einer Rippe Adams erschuf. Wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte über die Entstehung der Welt, der Menschen, Tiere und Pflanzen werden im Kreationismus einfach über Bord geworfen und als Lügen und Ketzerei an der heiligen Schrift verunglimpft.

Als Germane habe ich mit dem Christentum nichts am Hut, bin jedoch im Sinne meines Glaubens auch ein sehr religiöser und frommer Mensch und mein Glauben hat seine ganz eigene Schöpfungsgeschichte. Mit etwas religiösem Übereifer könnte es auch dem einen oder anderen Asatruar passieren, zum Kreationisten zu werden. Genau dies darf meiner Meinung nach aber keinesfalls geschehen. Asatru ist für mich eine Religion zum Selberdenken, die sich durchaus mit wissenschaftlichen Erkenntnissen in Einklang bringen lässt. Kreationismus hingegen ist für mich ein Symbol dummer, gleichgeschalteter Phrasendrescherei und einer totalitären Glaubenspraxis. Kreationismus vergewaltigt nicht nur den Geist und Intellekt des Gläubigen, sondern versucht obendrein die Meinung und den Glauben andersdenkender zu unterdrücken und zu zerstören. Nicht zuletzt beleidigt Kreationismus auch die abermillionen Wunder und Schönheiten, die die Natur durch Evolution, Mutation und Selektion hervorgebracht hat. Das war kein 6-Tage-Werk !

Die Schöpfungsgeschichte der Alten Sitte, wo sich die große Leere Ginnungagap zwischen Muspelheim und Nifelheim auftut und in deren Mitte der Urriese Ymir wächst, bevor er von den ersten Göttern getötet und aus seinen Körperteilen die Welt entsteht, ist für mich eine sehr schöne Schöpfungsgeschichte, allerdings käme ich nicht auf die Idee, sie wörtlich zu nehmen. Im Gegenteil, es ist für mich eine schöne Metapher für die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Entstehung der Welt. Ein paar Beispiele:

Das Aufeinandertreffen der ewigen Feuer Muspelheims und der ewigen Kälte Nifelheims kann als der Zusammenprall von Materie und Antimaterie während des Urknalls interpretiert werden. Aus dem minimalen Überschuß von Materie ist letztendlich das Universum entstanden. Ebenso ist es möglich Muspelheim und Nifelheim in einer späteren Entwicklungsstufe als Symbole für die Elemente Wasserstoff und Helium anzusehen, aus denen alle weiteren Elemente hervorgegangen sind. Die Tötung des Urriesen Ymir durch die Götter und das Entstehen der Erde aus seinen Körperteilen ist eine schöne Metapher für den ständigen Kreislauf von Entstehen und Vergehen in der Natur. Aus Vergangenem entsteht immer Neues, der Tod eines Lebewesens ist immer die Lebensgrundlage für eine neue Kreatur, etc.

Man muß religiöse Schöpfunggeschichten also gar nicht immer wörtlich interpretieren, um festzustellen, wie zutreffend sie sind, oder ihren wahren Kern zu finden. Man sich daher in jedem Fall davor hüten, in gut gemeintem, religiösen Übereifer in kreationistische Denkweisen und Interpretationen unserer Mythologie zu verfallen. Alte Sitte als Naturglaube kann und sollte meiner Meinung nach mit den Naturwissenschaften Hand in Hand gehen.

 

Melissensirup:
5dl Melissenblätter mit 2 Liter kochendem Wasser übergießen, 2kg zucker und 40g Zitronensäure zufügen.
2 Tage stehen lassen, ab und zu umrühren.
Filtern, aufkochen und in vorgewärmte Flaschen füllen. Schmeckt im Sommer gut mit Mineralwasser.

 

 

 

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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am:  12.12.2011